Geminiden-Show
Der Meteorstrom der Geminiden erreicht in den Nächten um den 13. Dezember seinen Höhepunkt. Er wird als einer der reichsten Meteorströme bezeichnet mit Fallraten von bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde. Ausgangspunkt ist dabei das Sternbild Zwillinge (Gemini), das sich im Dezember schon in der ersten Nachthälfte über dem Horizont erhebt. Ursache der Meteorerscheinung sind Gesteinskörner, die dem Kleinplaneten Phaeton während seines sehr nahen Periheldurchgangs in nur 21 Mio km Distanz zur Sonne durch die intensive Aufheizung auf bis zu 700° C seiner Oberfläche entrissen werden und sich entlang seiner Bahn verstreuen. Im Dezember kreuzt sich die Erdbahn mit jener Phaetons und einige dieser Teilchen, Gesteinstrümmer in der Größenordnung von einigen Milimetern bis zu wenigen Zentimetern, dringen mit geringer Relativgeschwindigkeit von etwa 35 km/sek in die Erdatmosphäre ein. Aufgrund ihrer enheblichen Größe verursachen sie die vergleichsweise hellen und lang anhaltenden Leuchtspuren. Auch können immer wieder besonders helle Boliden mit dabei sein.
Allen Besuchern dieses Ereignisses wird dringend empfohlen, besonders warme Kleidung mitzubringen.